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Offizielles Organ des Schweizerischen Chemie- und Pharmaberufe Verbandes

News-Archiv

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Ammoniak gehört zu den weltweit meist hergestellten Chemikalien. Durch seinen hohen Stickstoffanteil wird Ammoniak hauptsächlich als Düngemittel bzw. Ausgangsprodukt für die Herstellung weiterer Düngemittel, wie Urea, oder Düngermischungen verwendet. Daneben wird Ammoniak in der Industrie, z.B in der Kältetechnik, Reinigung, Textilveredelung sowie zur Herstellung von verschiedenen chemischen Produkten eingesetzt.
Nach umfangreichen Renovierungs- und Modernisierungsarbeiten wurde am 19.10.2012 das Gebäude eingeweiht, in dem sich die Labors und Büros für die Forschung, Entwicklung und Qualitätskontrolle des Standorts Nyon-Prangins befinden. Zu den Anwesenden zählten Philippe Leuba, Regierungsrat; François Bryand, Gemeindepräsident von Prangins; Pascal Brenneisen, Country President Novartis Switzerland, und Erick Reinartz, Leiter des Standorts Nyon-Prangins.
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ABB hat bekannt gegeben, dass Michel Demaré als Finanzchef und Mitglied der Konzernleitung von ABB zurücktreten wird. Demaré wurde mit Wirkung ab April 2013 zum neuen Verwaltungsratspräsidenten von Syngenta ernannt und wird sich in Zukunft auf seine verschiedenen Verwaltungsratsaufgaben konzentrieren. Er wird bei Syngenta die Nachfolge von Martin Taylor antreten, der zu diesem Termin zurücktreten wird.
Der diesjährige Nobelpreis für Chemie geht an die beiden US-Amerikaner Robert J. Lefkowitz vom Howard Hughes Medical Institute und dem Duke University Medical Center in Durham, North Carolina sowie an Brian K. Kobilka von der Stanford University School of Medicine, Stanford, Kalifornien. Die beiden Forscher erhalten den mit 8 Millionen Schwedischen Kronen dotierten Preis für ihre Forschung im Bereich der G-Protein-gekoppelten Rezeptoren.
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Im Werk Hürth-Knapsack bei Köln eröffnet Clariant heute eine zweite Produktionseinheit für das Flammschutzmittel (FSM) Exolit OP, das sich als nicht-halogeniertes Additiv vor allem in der Elektronik und Elektrotechnik durchgesetzt hat. Die neue Anlage verdoppelt die Kapazität für FSM auf DEPAL-Basis (Aluminiumsalze der Diethylphosphinsäure).
Die erste Durchführung der InPulse 2012 ist nach zwei Tagen am 27. September zu Ende gegangen. 267 Besucherinnen und Besucher nahmen an den Weiterbildungskursen der drei Themenpartner Swissi Process Safety, SCC Swiss Cleanroom Concept und SGVC Schweizerische Gesellschaft für Verfahrens- und ChemieingenieurInnen teil. Themenschwerpunkte waren die Arbeitssicherheit, Sicherheit im Labor, Trends der Reinraumtechnik sowie Micro- und Millimassstab im Down Stream Processing. Den zweiten Tag widmete Swissi ihrem jährlichen Kundenbindungs- und Informationsanlass.
Bis 2030 wird die weltweite Chemieindustrie um durchschnittlich drei Prozent im Jahr wachsen, getrieben vor allem durch die grossen Unternehmen in Asien und im Nahen Osten. Aufgrund ihres Heimvorteils werden die Marktteilnehmer aus diesen Regionen bis 2030 zwei Drittel des weltweiten Umsatzes auf sich vereinen. Dann wird mindestens die Hälfte der zehn weltweit grössten Chemieunternehmen aus Asien oder dem Nahen Osten stammen.
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Die Platform Chemistry der Akademie der Naturwissenschaften Schweiz hat heute in Basel die diesjährige Auszeichnung „Chemical Landmark“ verliehen. Sie ging als Doppelauszeichnung nach Basel: So wurde das Rosental-Areal als eigentliche „Wiege der Basler Chemie“ ausgezeichnet und ausserdem die Bedeutung des Firmenarchivs der Novartis als Artefakte-Auszeichnung gewürdigt.

 

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Nachhaltige Ernährungssicherung für alle ist das Ziel des World Food Systems Center (WFSC) der ETH Zürich, das heute offiziell eingeweiht wird. Mit 31 Professuren aus fünf verschiedenen ETH-Departementen und drei Gruppen der EAWAG bündelt das neue Kompetenzzentrum Wissen aus verschiedenen Fachgebieten, um die dringenden Probleme der globalen Nahrungsgarantie und der nachhaltigen Produktion von Lebensmitteln zu adressieren.

 

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Die ETH Zürich ist neu die Nummer 13 unter den besten Hochschulen der Welt. Dies ist das Resultat des neusten «QS World University Rankings». Die ETH behauptet damit weiterhin ihren Platz als beste Hochschule Kontinentaleuropas.

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Lanxess hat heute den Grundstein für seine neue Anlage zur Produktion von Neodymium-Polybutadienkautschuk (Nd-PBR) in Singapur gelegt. Der deutsche Spezialchemie-Konzern wird rund 200 Millionen Euro in das Werk auf Jurong Island investieren. Mit einer Jahreskapazität von 140’000 Tonnen wird die Produktionsanlage die weltweit grösste ihrer Art sein und den wachsenden Markt für «Grüne Reifen», insbesondere in Asien, bedienen. Es werden rund 100 neue Arbeitsplätze geschaffen. Die Anlage soll in der ersten Jahreshälfte 2015 in Betrieb genommen werden.

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Wissenschaftlern vom Global Health Institute der EPFL Lausanne ist es jetzt im Rahmen eines internationalen Forschungsprojekts gelungen, einen neuen Tuberkulosewirkstoff dreidimensional in Aktion zu zeigen. Der erst vor drei Jahren beschriebene Wirkstoff BTZ043 aus der Klasse der Benzothiazinone hemmt ein Enzym, das für die Produktion der wichtigen Arabinane in der Zellwand der Tuberkulosebakterien verantwortlich ist. Diese Moleküle verbinden die Schichten der Zellwände und verhindern, dass sie auseinanderfallen. Mit Röntgenkristallographie und biochemischen Analysen konnten die Forscher jetzt erstmals nachweisen, wie der neue Wirkstoff genau aufgebaut ist und wo er an dem Enzym angreift. Das berichten Stewart Cole und seine Kollegen in der aktuellen Ausgabe des Wissenschaftsmagazins „Science Translational Medicine“.

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Roche hat heute bekannt gegeben, dass Daniel O’Day, bisher Chief Operating Officer (COO) der Division Diagnostics, per 1. September 2012 zum COO der Pharmadivision ernannt wird. Er tritt damit die Nachfolge von Pascal Soriot an, der bei Roche ausscheidet und ausserhalb des Konzerns eine neue Aufgabe übernehmen wird. Nachfolger von O’Day als COO der Divison Diagnostics wird per 1. September 2012 Roland Diggelmann, bisher Leiter der Region Asien-Pazifik in der Division Diagnostics, der vom Verwaltungsrat zum neuen Mitglied der Konzernleitung gewählt wurde.

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Merck hat die Unterzeichnung einer definitiven Vereinbarung zur Akquisition der Biochrom AG mit Firmensitz in Berlin bekannt gegeben. Das Unternehmen mit etwa 60 Mitarbeitern und einem Umsatz von rund 13 Mio € in 2011 ist auf die Herstellung und Vermarktung von Zellkulturmedien und Pufferlösungen spezialisiert.

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Der europäische Forschungsrat (ERC) vergibt zum fünften Mal die ERC Starting Grants und fördert ETH-Projekte mit umgerechnet rund 14 Millionen Schweizer Franken. Eine Professorin und sieben Professoren werden in diesem Jahr damit ausgezeichnet – das sind so viele wie noch nie an der ETH Zürich.

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