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Bilanzmedienkonferenz 2020 von Endress+Hauser

(12.05.2020) Via Livestream führte der Konzern heute die Pressekonferenz durch. Die wichtigsten Ergebnisse sind hier aufgeführt.


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Der Hauptsitz des Unternehmens befindet sich in Reinach BL. Bild: Endress+Hauser



CEO Matthias Altendorf hält gleich zu Beginn der Konferenz fest: «2019 war ein gutes Jahr für Endress+Hauser». Sogleich betonte er aber, dass der Rückblick auf das Jahr 2019 in dieser Medienkonferenz aber nicht im Mittelpunkt stehe.


Tatsächlich standen die Coronakrise, deren möglichen Folgen und der Umgang des Unternehmens mit dieser herausfordernden Situation im Zentrum. Derzeit arbeiteten bis zu 10 000 Mitarbeitende im Homeoffice, erläutert der CEO. Da das Unternehmen über genügend liquide Reserven verfügt, wird erst, wenn «alle anderen Möglichkeiten» ausgeschöpft sind, auch Kurzarbeit beantragt. Auch Verwaltungsratspräsident Klaus Endress betont diese Vorgehensweise nochmals deutlich: «Wir verfügen über einen langen Atem. Kurzarbeit ist unsere letzte Option, wir möchten die öffentlichen Kassen nicht zusätzlich belasten.»


Kennzahlen 2019
Das Unternehmen erwirtschaftete einen Gesamtumsatz von 2,652 Milliarden Euro. Das entspricht einer Zunahme von 8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das Betriebsergebnis (Ebit) stieg ebenfalls auf 343 Millionen Euro (+3,9 %) an. Die Umsatzrendite (ROS) liegt bei 13,1 Prozent und die Bilanzsumme ergibt 3,025 Milliarden Euro (+3,8 %). Im Vergleich zu den vergangenen Jahren hat das Unternehmen mit 231 Millionen Euro viel höhere Investitionen vorgenommen (159 Mio. Euro für 2018, 139 Mio. Euro für 2017).


Tatsächliche Auswirkungen der Coronakrise könnten wohl erst in der zweiten Jahreshälfte abgeschätzt, so CFO Luc Schultheiss.


Die News basiert auf Informationen, die anlässlich der Bilanzmedienkonferenz vermittelt worden sind.


www.ch.endress.com


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