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Chemiekonzern steigt ins Covid-19-Impfstoff-Geschäft ein

(08.01.2021) Bayer hat einen Kooperations- und Servicevertrag mit CureVac unterzeichnet. Nun kommuniziert Bayer, welche Rolle es bei der Beschaffung und -entwicklung des Impfstoffkandidaten CVnCoV einnehmen wird.


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Im Rahmen der Vereinbarung wird Bayer sein Fachwissen und seine etablierte Infrastruktur in Bereichen wie der operativen Studiendurchführung, bei regulatorischen Aufgaben, Aktivitäten in der Pharmakovigilanz, bei medizinischen Informationen und Lieferkettenleistungen einbringen sowie Unterstützung in ausgewählten Ländern leisten.


Basierend auf dem Vertrag werde CureVac der Inhaber der Marktzulassung für das Produkt sein, während Bayer CureVac bei Länderaktivitäten innerhalb der Europäischen Union (EU) und ausgewählten weiteren Märkten unterstützen werde, schreibt Bayer in der Medienmitteilung. Der Konzern erhalte Optionen, um Inhaber der Marktzulassung in anderen Märkten ausserhalb Europas zu werden. Die Unternehmen planten, ihre Stärken zu bündeln, damit CureVac nach Erhalt der Zulassungen mehrere hundert Millionen Dosen des Vakzins weltweit zur Verfügung stellen könne, schreibt der Konzern weiter.


CureVac erweitert derzeit sein Partnernetzwerk für die Entwicklung, Produktion und den Vertrieb seines Impfstoffkandidaten. Im November 2020 gab das Unternehmen bekannt, dass es sein europäisches Produktionsnetzwerk ausbaue und dabei unter anderem mit Wacker und Fareva zusammenarbeite. Am 14. Dezember 2020 erreichte das Unternehmen mit dem Start seiner globalen zulassungsrelevanten Phase-2b/3-Studie ein weiteres Etappenziel in der Entwicklung von CVnCoV.


Medienmitteilung Bayer


www.bayer.de


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