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Förderung der Grundlagenforschung zur Wirkung von Nanoplastik auf das Gehirn

(06.09.2019) Dr. Elvira Mass vom Limes-Institut der Universität Bonn erhält einen begehrten Starting Grant des Europäischen Forschungsrats (ERC). Die Wissenschaftlerin möchte den Einfluss von Nanoplastik auf die Entwicklung von neurologischen Krankheiten hin erforschen.


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Biologin Elvira Mass erhält finanzielle Unterstützung aus Brüssel für Ihre Forschung. Bild: Silvia Hoch/Uni Bonn



Mit Starting Grants zeichnet der Europäische Forschungsrat exzellente Nachwuchsforscher aus. Die Förderung aus Brüssel beträgt in den nächsten fünf Jahren insgesamt 1,5 Millionen Euro. Dr. Elvira Mass vom Limes-Institut der Universität Bonn möchte damit ein allgegenwärtiges, aber wenig bekanntes Umweltrisiko für unser Immunsystem erforschen: die Verschmutzung durch kleine Kunststoff-Teilchen. Oral aufgenommenes Nanoplastik könnte vom Darm in das Lymph- und Kreislaufsystem gelangen und die Blut-Hirn-Schranke bei Säugetieren überwinden.


«Dieses Projekt wird es uns ermöglichen, erst Erkenntnisse über die umweltbedingte Pathogenese neurologischer Erkrankungen zu gewinnen, die von Nanoplastik in unserer Umwelt ausgelöst werden kann», so die Forscherin.


Medienmitteilung Universität Bonn (gekürzt)


www.uni-bonn.de


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