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Offizielles Organ des Schweizerischen Chemie- und Pharmaberufe Verbandes

Hauptversammlung der BASF SE – finanzielle Ziele 2019 verfehlt

(18.06.2020) Der Konzern baut daher 6000 Stellen bereits im laufenden Jahr ab.


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Dr. Martin Brudermüller, Vorstandsvorsitzender der BASF SE, betont, dass der Konzern die finanziellen Ziele 2019 nicht erreicht habe. Das Schwächeln der Autobranche ist mitunter einer der Gründe für die negative Geschäftsentwicklung. So sei diese Branche die wichtigste Kundenindustrie für die BASF. Nicht alle Geschäfte der BASF verhielten sich gleich. Die von Bayer erworbenen Geschäfte liefen sehr gut, unterstreicht der Vorstandsvorsitzende.


Wichtigste Kennzahlen 2019
– Umsatz: 59,316 Milliarden Euro (–2 %)
– Ebit (vor Sondereinflüssen): 4,643 Milliarden Euro (–26 %)


Die Dividende wird trotz der nicht erreichten finanziellen Ziele erhöht. Entscheidend sei die Liquidität des Unternehmens für die Ausschüttung der Dividende, so Brudermüller. Diese sei hoch und rechtfertige somit eine Erhöhung der Dividende von 3,20 Euro je Aktie (2018) auf 3,30 Euro (2019).


Stellen werden bis zum Jahresende gestrichen
Die BASF nennt keine konkreten Zahlen für den Ausblick des laufenden Jahres 2020. Allerdings kündigte der Vorstandsvorsitzender an, bereits bis zum Jahresende 2020 insgesamt 6000 Stellen weltweit abzubauen. Ursprünglich war der Stellenabbau für das Ende 2021 vorgesehen. Sozialpartner würden miteinbezogen.


Text: Roger Bieri

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