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Kanton Zürich unterstützt Methan-Projekt der Empa

(09.04.2020) Der Kanton hat grosses Interesse an erneuerbaren Energien und stellt für das Forschungsprojekt der Empa daher Gelder zur Verfügung.


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Zürich unterstützt das Projekt der Empa mit einer halben Million. Bild: Empa



Die vollständige Abkehr von fossilen Energieträgern wird nicht nur in der Schweiz, sondern auch in der EU und zahlreichen anderen Ländern immer lauter gefordert. Während in vielen Sektoren bereits entsprechende Umsetzungsvorhaben laufen oder in Planung sind, gibt es Herausforderungen, für die klare und praktikable Lösungsansätze bisher noch fehlen. Eine davon ist die Versorgung der Schweiz mit erneuerbarer Energie im Winter, eine zweite ist die Umstellung des Langstrecken-, Schwer- und Flugverkehrs auf erneuerbare Treibstoffe. Ein Forschungsprojekt an der Empa befasst sich vor diesem Hintergrund mit der Herstellung von synthetischem Methan. Der Kanton Zürich unterstützt das Vorhaben mit insgesamt 500 000 Franken aus dem Rahmenkredit zur Unterstützung von Pilotprojekten im Energiebereich.


Empa-Tankstelle mit synthetischem Methan
Ziel des Projekts ist es, den Mobilitätsdemonstrator (Move) der Empa, in dem bereits Projekte zur Elektro- und Wasserstoffmobilität laufen, bis 2021 mit einer Produktionsanlage für synthetisches Methan zu erweitern.


An der angeschlossenen Tankstelle sollen dann Lastwagen eines Projektpartners mit CO2-neutralem, synthetischem Methan betankt werden. Zu dessen Herstellung kommt ein an der Empa entwickeltes Verfahren zum Einsatz. Parallel dazu sollen Kostenstrukturen untersucht und Wirtschaftlichkeitsmodelle entwickelt werden, die als Grundlage für Entscheidungsträger zur Ausgestaltung von Rahmenbedingungen der künftigen post-fossilen Mobilität dienen können.


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Medienmitteilung Empa (gekürzt)


www.empa.ch


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