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Körber-Preis für die Europäische Wissenschaft geht nach Basel

(26.06.2020) Prof. Dr. Botond Roska, Professor an der Universität Basel und Direktor des Instituts für molekulare und klinische Ophthalmologie Basel (IOB) erhält den mit einer Million Euro dotierte Wissenschaftspreis für Forschende in Europa.


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Prof. Dr. Botond Roska (Bild: Körber-Stiftung, Friedrun Reinhold)


Botond Roska und sein Team erforschen die Funktionsweisen der Netzhaut auf zellulärer Ebene. Sie nutzen ihre Erkenntnisse für die Entwicklung von Therapieansätzen gegen Sehverlust und Blindheit aufgrund von Netzhauterkrankungen. Im Fokus stehen dabei Gentherapien, welche die Zellen der Netzhaut wieder lichtempfindlich machen und so die Funktionsfähigkeit blinder Netzhaut erneuern.


Er habe mit seiner Arbeit die Augenheilkunde revolutioniert und zähle weltweit zu den führenden Experten für die Erforschung des Sehens und der Netzhaut, hält die Körber-Stiftung in ihrer Würdigung fest. Die Stiftung verleiht den Preis jährlich an Forschende für zukunftsträchtige Projekte mit grossem Anwendungspotenzial und internationaler Bedeutung. Am 7. September wird Roska den Preis in Hamburg entgegennehmen.


«Die Auszeichnung ist eine grosse Motivation für mich und alle Kolleginnen und Kollegen der molekularen und klinischen Forschung am IOB, die auf das gleiche Ziel hinarbeiten», sagt Roska. Der Preis werde helfen, die Entwicklung neuer Therapien zu beschleunigen, um das Sehvermögen wiederherzustellen.


Im Laufe der letzten Jahre hat sich der Körber-Preis für die Europäische Wissenschaften zu einem der renommiertesten Forschungspreise entwickelt. Mehrere Körber-Preisträgerinnen und -Preisträger erhielten später einen Nobelpreis.


Medienmitteilung der Universität Basel


www.unibas.ch



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