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Novartis eröffnet Produktionsanlage für Zell- und Gentherapien in Stein (AG)

(29.11.2019) Novartis hat gestern im Beisein von Bundesrat Alain Berset und weiteren hochrangigen Gästen aus Politik und Wirtschaft die neue Produktionsanlage zur Herstellung von Zell- und Gentherapien in Stein (AG) eröffnet.


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Novartis wird in Stein zunächst die CAR-T-Zelltherapie Kymriah zur Behandlung von verschiedenen Typen von Leukämie herstellen.


«Stein ist ein globaler Schlüsselstandort für Neueinführungen unserer Medikamente in festen und flüssigen Darreichungsformen», sagte Steffen Lang, Global Head von Novartis Technical Operations und Mitglied der Novartis Geschäftsleitung. «Der Aufbau der neuen Produktionsanlage ist eine weitere Investition in den Schweizer Standort und in die Herstellung von bahnbrechenden, zellbasierten Therapien, die das Leben von Patienten verbessern können.»


Die neue Technologie wird in einem neu errichteten Gebäude in Stein seit August 2018 eingeführt. Der Neubau beherbergt neben CAR-T-Zelltherapien auch die Herstellung von schwierig herzustellenden festen Darreichungsformen. Die Gesamtinvestitionen über drei Jahre in Zell- und Gentherapien belaufen sich dabei auf über 90 Millionen Franken. Nach nur einem Jahr Projektphase wurde im September die erste klinische Produktion von Kymriah in Stein erfolgreich abgeschlossen. Die kommerzielle Herstellung soll nach erfolgter behördlicher Zulassung im ersten Quartal 2020 aufgenommen werden.


Bisher sind in Stein rund 185 neue Stellen in der Zell- und Gentherapie geschaffen worden, mit einem Potenzial von bis zu 265 weiteren Positionen im Verlauf der nächsten Jahre. «Novartis legt grossen Wert darauf, eigene Mitarbeitende in diesem zukunftsweisenden Bereich auszubilden und weiterzuentwickeln», so Matthias Leuenberger, Länderpräsident von Novartis Schweiz. Fast alle dieser Mitarbeitenden waren zuvor in der traditionellen chemischen und pharmazeutischen Produktion der Novartis Standorte in Basel, Schweizerhalle und Stein beschäftigt. Die Bedeutung dieser traditionellen Produktion nimmt ab, weil der Portfoliotrend hin zu vermehrt kleinvolumigen, schwierig herzustellenden und hochkomplexen Produkten geht. Die Mitarbeitenden wurden in einem speziellen mehrmonatigen Trainingsprogramm für ihre neuen Aufgaben in der Produktionsanlage für Zell- und Gentherapien geschult.


Medienmitteilung Novartis (gekürzt)


www.novartis.ch



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