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Offizielles Organ des Schweizerischen Chemie- und Pharmaberufe Verbandes

Siegfried mit Umsatz-, Margen- und Gewinnwachstum

(12.03.2019) Die Siegfried Gruppe hat im Geschäftsjahr 2018 ein gutes Ergebnis erzielt, das beste in ihrer Firmengeschichte.


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Die Verkäufe betragen 794.3 Millionen Franken, was einer Zunahme von 5.8 Prozent entspricht. Der Betriebsgewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen EBITDA liegt bei 127.4 Millionen Franken, ein Plus von 14.5 Prozent. Das entspricht einer EBITDA-Marge von 16.0 Prozent (Vorjahr 14.8 Prozent). Damit konnte die Ertragskraft der Siegfried Gruppe wieder überproportional gesteigert werden. Der Reingewinn fällt mit 57.5 Millionen Franken deutlich höher aus als im Vorjahr (40.8 Millionen Franken) und weist ein Plus von 40.9 Prozent aus.


Der Verwaltungsrat schlägt der Generalversammlung eine Erhöhung der Ausschüttung aus der Kapitaleinlagereserve auf 2.60 Franken pro Namenaktie vor (Vorjahr 2.40 Franken.)


Erhöhung des operativen Cashflows
Im Jahr 2018 erzielte Siegfried einen operativen Cashflow nach Veränderung des Nettoumlaufvermögens von 106.0 Millionen Franken (Vorjahr 84.6 Millionen Franken), eine Steigerung von 25.2 Prozent. Die Investitionen in Sach- und immaterielle Anlagen betrugen 60.1 Millionen Franken (Vorjahr 52.8 Millionen Franken).


Robustes Wachstum
Siegfried erzielt rund drei Viertel der Verkäufe mit Wirksubstanzen und entsprechenden Zwischenstufen (Drug Substances) und rund ein Viertel mit Fertigformulierungen (Drug Products). Das Wachstum ist mit knapp sechs Prozent (währungsbereinigt 4.5 %) robust. Bei den Wirksubstanzen konnte Siegfried dabei leicht, bei den steril abgefüllten flüssigen Produkten (Vials, Ampullen, Kartuschen u.a.) und den festen Darreichungsformen (Tabletten und Kapseln) deutlich zulegen. Im Geschäft mit Wirksubstanzen sind erstmals auch Umsätze mit Produkten, die im Werk in Nantong gefertigt wurden, enthalten.


Siegfried wird weiter investieren
Als Antwort auf die steigenden Anforderungen seitens der Siegfried Kunden und um auch künftig die Chancen eines wachsenden Marktes optimal wahrnehmen zu können, setzt die Siegfried Gruppe auf die weitere Stärkung ihrer technologischen Kompetenzen und eine stärkere Integration ihrer Fertigungstätigkeiten über das gesamte Standortnetzwerk hinweg. Im Geschäftsjahr 2018 hat die Siegfried Gruppe daher Investitionen sowohl in Forschung & Entwicklung als auch in zusätzliche Produktionskapazitäten getätigt. In Zofingen wurden im November 2018 rund vierzig neue F&E-Laborarbeitsplätze geschaffen, die nun schrittweise und dem Marktbedarf entsprechend besetzt werden. In Hameln wird am Aufbau zusätzlicher Kompetenzen und weiterer Kapazitäten gearbeitet, die für die aseptische Abfüllung biologisch hergestellter Wirkstoffe eingesetzt werden können. Entsprechende Kundenverträge liegen bereits vor. In St. Vulbas nahe Lyon hat Siegfried in die Anpassung und Erweiterung der Produktionsanlagen investiert, um einen grossen Kundenauftrag abwickeln zu können. Das Produkt wurde bisher ausschliesslich in unserem US-amerikanischen Werk in Pennsville gefertigt. Darüber hinaus hat Siegfried auch in die internen Geschäftsprozesse investiert. So hat das Unternehmen bereits Anfang 2018 ein neues Verpackungs- und Lagergebäude in Irvine in Betrieb genommen. Im Oktober 2018 wurde in Zofingen ein neues Logistikcenter, das die Prozesse vereinfachen wird, in Betrieb genommen. Der Standort Hameln wurde im vierten Quartal erfolgreich in das weltweite Siegfried-SAP-Netzwerk integriert.


Für das laufende Jahr plant Siegfried weitere Investitionen in Technologiekompetenzen, optimierte Geschäftsprozesse und zusätzliche Produktionskapazitäten, um dem angestrebten Wachstum gerecht werden zu können.


Weiteres Wachstum im Fokus
Da die zehn führenden CDMO-Unternehmen heute zusammen lediglich einen Marktanteil von unter 20 Prozent haben und Grösse in diesem Geschäftsmodell zu Wettbewerbsvorteilen führt, wird die Konsolidierung im Zuliefermarkt für die weltweite Pharmaindustrie weiter voranschreiten. Deshalb bleibt für Siegfried auch in Zukunft das Erreichen und der weitere Ausbau der kritischen Grösse ein zentrales strategisches Ziel, um sich in der Spitzengruppe behaupten und die eigene Position weiter ausbauen zu können. Dabei ist es Siegfrieds Ziel, profitabel organisch mit dem Markt zu wachsen, verbunden mit der Ambition, selektiv wertsteigernde Akquisitionen zu tätigen und den Markt zu übertreffen. Wie in der aktuellen Unternehmensstrategie „Evolve“ festgelegt, strebt Siegfried Zukäufe sowohl im Bereich der Herstellung von Wirksubstanzen als auch von Fertigformulierungen an. Vorrangiges Ziel bleibt es dabei, beide Dienstleistungen – chemische und pharmazeutische Entwicklung und grosstechnische Produktion – als «Integrated Offering» aus einer Hand anbieten zu können, und damit die Supply Chains der Kunden zu vereinfachen und effizienter zu gestalten.


Positiver Ausblick
Für das laufende Geschäftsjahr 2019 erwartet die Siegfried Gruppe bei konstanten Wechselkursen ein Umsatzwachstum mindestens im mittleren einstelligen Prozentbereich und eine weitere Verbesserung der operativen Betriebsgewinnmarge (EBITDA).


Medienmitteilung Siegfried AG


www.siegfried.ch


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