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Offizielles Organ des Schweizerischen Chemie- und Pharmaberufe Verbandes

Spektrum to go

(17.03.2020) Handgehaltene Analysensysteme mausern sich in weiten Bereichen zu einer ernstzunehmenden Alternative gegenüber dem stationären Labor.


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Vor der Einwirkung von Umwelteinflüssen gut geschützt: Infrarot-Sensoren mit ultradünner Verkapselung bringen gute Voraussetzungen für robuste handgehaltene Analysensysteme. Bild: trinamiX




Ob feste oder flüssige Substanzen, ob chemische und pharmazeutische Industrie, Recycling, Metallverarbeitung oder Behörden – in allen Bereichen eröffnen sich aktuell neue Chancen für die «Handhelds».


Das umfasst Raman-, Infrarot- oder Massenspektrometer und vieles mehr. Ihre Einsatzgebiete liegen eindeutig im Bereich der spannenden Fälle. So verwenden Polizei und Zoll handgehaltene Raman- und FTIR-Spektrometer gern direkt am Tatort. Mit mobilen Massenspektrometern wiederum detektiert das Militär chemische Kampfstoffe. Indessen dienen handgehaltene PCR-Analysatoren zum Aufspüren biologischer Bedrohungen (z. B. Anthrax, das man von tödlichen Briefen mit Milzbrandsporen kennt).


Die verfügbaren Nahinfrarot- und Ramangeräte liefern aber keine absoluten Werte bis hinunter in den ppm-Bereich und haben mit dunklen Substanzen ihre Schwierigkeiten. Trotz solcher Einschränkungen liegen die Vorteile eines «Spektrums to go» einfach auf der Hand.


Medienmitteilung Ilmac Lausanne


www.ilmac.ch/ilmaclausanne


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