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Umfangreiche Investitionen am Standort Pratteln

(11.01.2021) Im Rahmen ihrer Wachstumsstrategie hat die CABB-Gruppe besonders im letzten Jahr massiv in die Produktionsanlagen an ihrem Standort Pratteln investiert. Dadurch werden aber auch ihre Produkte teurer.


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Pratteln gehört zum Basler Life-Science-Cluster. Bild: Shutterstock



Der Konzern betreibt in Pratteln ein integriertes Verbundsystem als Basis für eine nachhaltige Produktion. Dabei wird aus den primären Rohstoffen Chlor und Schwefeltrioxid eine Vielzahl von Basis- und Zwischenprodukten hergestellt, die entweder nochmals weiterverarbeitet oder direkt an die Kunden ausgeliefert werden. Die dabei entstehenden Nebenströme werden abgetrennt, gereinigt und wiederverwendet.


Seit 2018 hat die CABB AG in Pratteln mehr als hundert Millionen Franken in die Erneuerung und Modernisierung ihrer Infrastruktur investiert. In den letzten Monaten wurden die Infrastruktur und die Energieversorgung im Bereich Elektrolyse und den damit verbundenen Produktionsbetrieben ausgebaut. Zudem wurde das Prozessleitsystem auf den neusten Stand der Technik gebracht. Der Abschluss dieser Arbeiten ist per Ende März 2021 geplant und stellt ein wichtiges Ziel im mehrjährigen Investitionsprogramm dar. «Aufbauend auf diesen wichtigen Modernisierungen sind weitere Investitionen geplant, um mit unseren Kernprodukten langfristig wachsen zu können», sagt Valerie Diele-Braun, CEO der CABB-Gruppe.


Die getätigten Investitionen führen insgesamt zu höherer Sicherheit, Stabilität und Verlässlichkeit bei der Qualität. Davon profitieren auch die Kundinnen und Kunden der CABB Pratteln: Kunden, welche Basis- und Zwischenprodukte direkt aus dem Werk abnehmen, aber auch Kunden, für welche die CABB Pratteln die Zwischenprodukte in Exklusivsynthese zu Spezialerzeugnissen weiterverarbeitet.


Preiserhöhung von Basis- und Zwischenprodukten
Im Zuge der Erneuerung und Modernisierung ihrer Infrastruktur wird CABB einen Teil der Kosten über Preiserhöhungen an die Kunden von Basis- und Zwischenprodukten weitergeben. Zudem ist CABB derzeit auch aufgrund der Corona-Pandemie mit steigenden Herstell- und Logistikkosten konfrontiert. Den grössten Anteil finanziert die CABB Gruppe über ihr langjähriges Investitionsprogramm, das auch in den nächsten Jahren fortgesetzt wird.


Medienmitteilung CABB-Gruppe


www.cabb-chemicals.com



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