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Offizielles Organ des Schweizerischen Chemie- und Pharmaberufe Verbandes

Umfrage: Schweizer wollen Strom selbst produzieren

(24.06.2020) Die Schweiz bezieht drei Viertel ihres Energiebedarfs aus dem Ausland – neben fossiler Energie wie Erdöl, Erdgas und Kohle auch Strom.


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Die Umfrage wurde im Auftrag des Wärmepumpen-Spezialisten Stiebel Eltron durchgeführt. Bild: Stiebel Eltron



Die Stromproduktion im Inland wird aktuell zu rund 60 Prozent mit Wasserkraft erwirtschaftet. Besonders in trockenen Sommern sind Flüsse und Speicherseen jedoch nicht ausreichend gefüllt, um den Strombedarf der Schweiz im Winterhalbjahr zu decken. Dann ist das Land von importierter Elektrizität abhängig.


Der Mehrheit der Schweizerinnen und Schweizer ist es wichtig, künftig von fossilen Energie-Importen wie Erdöl und Gas unabhängig zu sein (66 Prozent). Rund drei Viertel seines Energiebedarfs führt das Land aktuell aus dem Ausland ein – neben fossiler Energie wie Erdöl, Erdgas sowie Kohle auch Elektrizität. In Zukunft wollen gut zwei Drittel der Schweizer die eigene Stromproduktion mit Wind und Sonne deutlich erhöhen – statt ein Stromabkommen mit der EU abzuschliessen. Das sind Ergebnisse aus dem «Energie-Trendmonitor Schweiz 2020». Dafür wurden vom Marktforschungsinstitut Toluna im Auftrag von Stiebel Eltron 1000 Schweizerinnen und Schweizer bevölkerungsrepräsentativ befragt.


Medienmitteilung Stiebel Eltron (gekürzt)


www.stiebel-eltron.ch


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