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Wissenschaftlicher «Tag der offenen Tür» in Zürich

(03.09.2019) Die «Scientifica» der Universität und ETH Zürich war ein voller Erfolg: Die aktuelle Forschung fasziniert – Gesprächsrunden, Kurzvorlesungen und Ausstellungsstände waren zwei Tage lang sehr gut besucht.


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Physiker Christof Aegerter von der Universität Zürich zeigt dem Publikum, wie unterhaltsam die Naturwissenschaften sein können. Bild: Della Bella / Scientifica


Zwischen 20 000 und 30 000 Besucherinnen und Besucher erhielten an diesem Wochenende wissenschaftliche Fakten direkt von den Expertinnen und Experten.


«Science-Fiction – Science Facts»: Unter diesem Motto schauten die Universität Zürich und die ETH Zürich an ihren Wissenschaftstagen in die Zukunft – denn was heute noch nach Fiktion klingt, könnte morgen vielleicht schon alltäglich sein. An über 50 Ständen, in 34 Kurzvorlesungen und an diversen Shows präsentierten rund 400 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihre Forschung in angeregten Gesprächen, mit interaktiven Experimenten oder als Science Slam. Beliebt waren auch die Science Cafés – ein besonders geeignetes Format, um sich Themen anzunehmen, die in der Öffentlichkeit derzeit intensiv diskutiert werden.


Gesprächsteilnehmende mit ganz unterschiedlichen Ansichten debattierten mit dem Publikum über «Fluch oder Segen der Genmodifikation», «Künstliche Intelligenz im Alltag» oder die «Vermittlung von wissenschaftlichen Fakten in Zeiten von Fake News»


Ziel der Zürcher Wissenschaftstage ist, dass Forschende in den direkten Kontakt mit der Bevölkerung kommen. «Mit der Scientifica können wir unsere Grundlagenforschung auf eine attraktive Art und Weise präsentieren und damit allen zugänglich machen. So können wir der Bevölkerung vermitteln, welche Bedeutung die beiden Hochschulen haben – nicht nur für die Gesellschaft, sondern auch für die Wirtschaft. Ein Beispiel dafür sind die mehreren Spin-offs und Start-ups, die an der sechsten Scientifica vertreten sind – das zeigt wie Wissenstransfer funktioniert», sagt Detlef Günther, Vizepräsident für Forschung und Wirtschaftsbeziehung der ETH Zürich.


Medienmitteilung Universität Zürich (gekürzt)


www.uzh.ch


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